Archiv für das Themengebiet 'Gesundheit'

Tierisch gut: Lebensmittel ohne Gentechnik

Ein Beitrag zum Themengebiet Alle Meldungen, Gesundheit, Vermischtes, Wirtschaft, geschrieben am 15. Januar 2008 von Ingo H. Klett

Infografik “Ohne Gentechnik”

Berlin (foodwatch) – Lebensmittel aus tierischer Produktion sollen künftig die Kennzeichnung “Ohne Gentechnik” erhalten können, wenn die Tiere mit gentechnisch unveränderten Pflanzen gefüttert wurden.

Auch Beimengungen von gentechnisch erzeugten Zusatzstoffen, Aromen und Vitaminen in Lebensmitteln sind grundsätzlich verboten, wenn das Kennzeichen “Ohne Gentechnik” verwendet wird. Lediglich bei der Herstellung von Futtermitteln dürfen Zusatzstoffe, Aromen und Vitamine verwendet werden, wenn diese in geschlossenen Anlagen mit gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt wurden. Voraussetzung ist, dass die eingesetzten Mikroorganismen vollständig entfernt und in den jeweiligen Zusatzstoffen oder Aromen des Futtermittels nicht mehr enthalten sind.

80 Prozent der angebauten gentechnisch veränderten Pflanzen sind Futtermittel. Jahr für Jahr werden Millionen Tonnen gentechnisch veränderter Soja nach Europa importiert, ohne dass deren Verwendung in Tierfutter bei den damit erzeugten Lebensmitteln gekennzeichnet würde. Dadurch werden die Verbraucher zu Zwangsunterstützern einer umstrittenen Technologie gemacht. Lebensmittel von Tieren, die mit den gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert werden, müssen nicht besonders gekennzeichnet werden. So geraten mit den Futtermitteln auch in Deutschland große Mengen gentechnisch veränderter Pflanzen auf den Markt, ohne dass die Verbraucher darüber informiert werden. Auch der in Deutschland angebaute gentechnisch veränderte Mais wird im Tierfutter verwendet.

“Mit der neuen Kennzeichnung kann der einzelne Verbraucher beim Einkauf endlich die politische Entscheidung treffen, die Gentechnik auf dem Acker nicht zu unterstützen”, sagt Thilo Bode von foodwatch. “Die neue Verordnung setzt ihren Schwerpunkt richtig, nämlich bei den Futterpflanzen. Denn diese werden im Freiland angebaut und haben den größten potentiellen negativen Effekt.” Der Vorschlag sei pragmatisch und sinnvoll.

Infografik: foodwatch

„Erkenne dich selbst“

Ein Beitrag zum Themengebiet Alle Meldungen, Gesundheit, Vermischtes, geschrieben am 12. September 2007 von Ingo H. Klett

Delphica, Sixtinische Kapelle

Köln (kpr) – Glaubt man schriftlichen Überlieferungen wie denen eines Platon, dann zierten in der Antike den Eingang des Tempels von Delphi die Inschriften „Erkenne dich selbst“ (gnôthi seautón, γνῶθι σεαυτόν) und „Nichts im Übermaß“ bzw. „Alles in Maßen“ (μηδὲν ἄγαν, medèn ágan). Zusammen mit einer dritten weniger bekannten Inschrift sind dies die apollonischen Weisheiten – Erkenne dich selbst, Du bist, Nichts im Übermaß.

Individuelle Probleme oder Fragestellungen – so die Annahme – sollten durch eine Auseinandersetzung mit der eigenen inneren Persönlichkeit („Innenwelt“) aufgelöst werden können. Diese (Selbst-)Erkenntnis sei Voraussetzung für einen konstruktiven Zugang zur „Außenwelt“.

Diplompädagoge und Tiefenpsychologe Andreas Winter regt jetzt in seinem neuen Buch „Der Psychocoach: Heilen ohne Medikamente. Wie chronische Krankheiten ganz einfach wieder verschwinden“ auf mehr als 160 Seiten dazu an, die Symptome chronischer Beschwerden neu zu beleuchten und die Ursachen in der Seele zu finden. Mithilfe dieser Erkenntnis soll der Betroffene dann — im Idealfall — in der Lage sein, sich selbst zu heilen. Der Titel ist Programm: Allergien, chronische Schmerzen, Nägelkauen, Ängste, Kontrollzwänge oder Depressionen können nicht durch Medikamente, sondern allein durch Information geheilt werden.

“Vorhandene Glaubenssätze und Verhaltensmuster, die ihren Ursprung fast immer in der Kindheit haben, werden bewusst gemacht und damit nun aus der Sicht des Erwachsenen erfahrbar”, erklärt Winter. Das Übel bei der Wurzel zu packen und den Ursachen auf den Grund zu gehen und nicht nur — wie es häufig in der Schulmedizin geschieht — Symptombekämpfung zu betreiben, ist entscheidend. Und zur Ursachenbekämpfung aller psychischen und psychosomatischen Symptome bedarf es laut Winter keiner Medikamente, sondern Informationen.

“Neu ist die radikale Unterscheidung zwischen Körper und Geist des Menschen sowie die damit einhergehende Forderung nach einer neuen Definition von Krankheit”, erläutert Winter. Grundsätzlich unterscheidet er Krankheiten auf körperlicher Ebene — etwa Vergiftungen, bakterielle Infektionen oder Unfälle — von Symptomen chronischer, immer wiederkehrender Beschwerden wie etwa chronische Schmerzen, Migräne, Depressionen oder Allergien. Letztere Leiden kommen seiner Ansicht nach eben nicht durch äußere, physikalische Einflüsse zustande, sondern durch früher erlittene psychische Bedrohungen. Ergo ist hier auch keine medizinische, sondern psychologische Hilfe vonnöten.

Er behauptet: Einer psychosomatischen Störung liegt schlicht und einfach eine Information zugrunde, die zuweilen so komplex ist, dass sie körperlich spürbare Auswirkungen hat. Und eine simple Änderung dieser Information kann die Symptome verschwinden lassen. Bei manchen seiner Patienten konnte er mit diesem Ansatz innerhalb von Stunden jahrelange Leiden beenden.

Es klingt ganz leicht, ist es womöglich auch. Dennoch ist es nicht ganz einfach und das Buch ist sicherlich nicht als Wunderheilmittel zu verstehen. Schließlich ist es alles andere als trivial, selbstständig einem mitunter seit Jahrzehnten tief in der Psyche versteckten Knackpunkt so ohne weiteres auf die Spur zu kommen und ihn aufzulösen — auch nicht mithilfe der beiliegenden CD. Doch wer diesem auf den ersten Blick vielleicht ungewöhnlichen Ansatz offen entgegentritt, der erhält sicher einen bisher ungeahnten Blickwinkel auf seine Symptomatik und geht auf eine völlig neue Art und Weise an sie heran. Möglicherweise schafft er es dadurch auch, sie aufzulösen und tatsächlich beschwerdefrei zu werden.

Quelle: “Der Psychocoach: Heilen ohne Medikamente. Wie chronische Krankheiten ganz einfach wieder verschwinden”, Andreas Winter, Buch mit unterstützender Audio-CD, Mankau-Verlag, 2007, ISBN 978-3-938396-11-7, Preis: 14,95 €

Links:
Andreas Winter: www.powerscout.net
Der Psychocoach: www.derpsychocoach.de

Motiv: Delphica, Sixtinische Kapelle Rom, Michelangelo

Yoga!

Ein Beitrag zum Themengebiet Alle Meldungen, Gesundheit, Vermischtes, Wirtschaft, geschrieben am 11. September 2007 von Ingo H. Klett

Seniormodel Christina F., Yoga-Position

Köln (kpr) – Seniormodel Christina F. aus Baden-Württemberg trainiert regelmässig Yoga. Wie sie sich für ihre Modeljobs fit hält, bewusst ernährt und bewegt – darüber schreibt Christina fortan in ihrem Weblog.

Foto: Ingo H. Klett, 2007

Klett nach AVIE weiter im Apothekenmarkt tätig

Ein Beitrag zum Themengebiet Alle Meldungen, Gesundheit, Wirtschaft, geschrieben am 10. August 2007 von Ingo H. Klett

ApoBlog

Köln (kpr) – Ingo H. Klett Public Relations übernimmt die Redaktion für einen neuen Apotheken-Weblog. Zusammen mit Grafikdesigner Arne A. Klett aus Esslingen sowie Rechtsanwalt Mathias Griesbach und der SH ReWIConsult GmbH aus Hohenmölsen als den vier Herausgebern berichtet ApoBlog fortan aus und über den Apothekenmarkt in Deutschland.

Mathias Griesbach, Fachanwalt für Arbeitsrecht im sachsen-anhaltinischen Hohenmölsen zu seinem Engagement als Mitherausgeber: “Wir haben seit vielen Jahren Apotheker in unserer Klientel, von daher entsprechende Erfahrung im Apothekenmarkt und werden den ApoBlog dazu nutzen, Apotheker-Unternehmern ganz gezielte Informationen anbieten zu können.”

“Nachdem ich vom ersten Marktauftritt an im Jahr 2004 sowie während ihrer erfolgreichen Expansion für Deutschlands erste Apotheken-Franchise sprechen durfte, freue ich mich auf die neue Herausforderung”, kommentiert der ehemalige AVIE-Pressesprecher Ingo H. Klett seine redaktionelle Tätigkeit für den ApoBlog.

Motiv: screenshot

Apotheken unter Beschuss

Ein Beitrag zum Themengebiet Alle Meldungen, Gesundheit, Wirtschaft, geschrieben am 5. Juni 2007 von Ingo H. Klett

Teaser RA Mathias Griesbach

Köln (kpr) – Die Rechtsanwälte Griesbach und Hoffmann aus Hohenmölsen in Sachsen-Anhalt informieren heute ihre Apotheken-Klientel zur sich weiter verschärfenden Situation im Apothekenmarkt. Ingo H. Klett Public Relations realisierte den Teaser im pdf-Format dazu.

Rechtsanwalt Mathias Griesbach: “Wie aus der Tagespresse zu erfahren ist stehen selbst schon die als Billiganbieter geltenden DocMorris Apotheken unter Beschuss. Wir nehmen die aktuelle Nachrichtenlage von daher zum Anlaß, um unsere Kunden erneut anzusprechen und im Bedarfsfall konkrete Hilfe anzubieten.”

Wie Inga Niermann auf stern.de berichtet, herrsche aktuell bereits ein ‘Krieg der Billig-Anbieter’. Sie beschreibt in ihrem Beitrag die erfolgreiche Eröffnung einer DocMorris Apotheke im niedersächsischen Wedemark-Wellendorf. Doch die Freude darüber sei ausgeblieben: gleich nebenan habe die Apo AG einen Arznei-Bestellshop eröffnet.

Portraitfoto und Grafikdesign: Ingo H. Klett

Download PDF: Teaser Apotheken