Archiv für das Themengebiet 'Kultur'

2,35 : 1

Ein Beitrag zum Themengebiet Alle Meldungen, Kultur, geschrieben am 16. August 2010 von Ingo H. Klett

Plech (kpr) – 2,35 : 1 ist mit grosser Wahrscheinlichkeit eines der bekanntesten Seitenformate überhaupt. In den Kinosälen dieser Welt gross geworden bleibt abzuwarten, ob und wie speziell ein solches Seitenverhältnis gestalterisch auch innerhalb eines Blogs funktioniert.

Den Anfang macht in diesem Blog ein Pressefoto meines Bruders Arne A. Klett, der mit Asian Design Destinations – erschienen bei h.f. ullmann, einem Imprint des tandem Verlags – erstmals auch als Autor eines seiner von ihm als Editorial Designer gestalteten Buchtitel auftritt.

So wird aus Filmkultur ein Online-Gestaltungselement…

Foto: Arne A. Klett

Neues Sendeformat mit Grips

Ein Beitrag zum Themengebiet Alle Meldungen, Kultur, geschrieben am 16. August 2010 von Ingo H. Klett

Nürnberg (kpr) – Der Bayerische Rundfunk produziert aktuell 120 Folgen des neuen Sendeformats Grips. Im Vergleich zur bekannten Telekolleg-Reihe kombiniert Grips als Neuheit in seinem Onlineauftritt Bewegtbild mit Textinformationen und Übungen. Gesendet werden die Fernsehbeiträge zukünftig auf BR-alpha.

Von den insgesamt 120 Grips-Folgen in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik produziert ein elfköpfiges Kamerateam um Redakteur Matthias Rex vom Studio Franken speziell die 40 Englisch-Folgen. Diese werden von Michael Meisenzahl und Schottin Camilla Smith als Muttersprachlerin gemeinsam moderiert. Meisenzahl – oben im Bild – ist Lehrer an der Volksschule Frankenwald in Naila und nebenbei auch Schulbuchautor.

Am 3. und am 13. August 2010 war das Kamerateam zuletzt im Fränkischen Wunderland zu Gast, wo auch das Foto entstand. Der dort im Stil der Epoche um 1896 realisierte Themenbereich Kansas City bot mit seinem naturnahen Areal und den für die Fränkische Schweiz typisch hellsandigen Muschelkalkböden einen authentischen Rahmen für die Dreharbeiten.

Foto: Fränkisches Wunderland

Besser als jeder Heimatfilm

Ein Beitrag zum Themengebiet Alle Meldungen, Kultur, geschrieben am 8. Juli 2010 von Ingo H. Klett

Straubing (kpr) – Wer Moik’s marschierende Stadelmusi’, Patrick Lindner und das Glucksen der Lustigen Wildbachlerchen überlebt hat, kann dieses Jahr noch einen d’rauf setzen. Vom 13. bis zum 23. August steigt dann die Dirndl-Dichte im Gäuboden wieder auf annähernde 99,9 Periode Prozent.

“À Trumm vom Paradies”. So bezeichnen die Einheimischen das, was sich Mitte bis Ende August im Dungau – einer Region Niederbayerns – alle Jahre wieder im Hochsommer abspielt. “Besser als jeder Heimatfilm”, kommentiert hingegen der Autor dieser Zeilen das pink-pistazienfarben glitzernde Rustikal-Lifestyle-Event.

Gemeint ist in beiden Fällen das Gäubodenvolksfest, das jährlich in Straubing stattfindet. Sie ist die grösste Stadt dieser Kulturlandschaft, und wird auch oft als das Zentrum des Gäubodens bezeichnet. Die gesamte Region gehört zu den grössten Lössgebieten Süddeutschlands.

Höchste Dirndl-Dichte weltweit

So fruchtbar wie die niederbayerischen Böden sind auch die allesamt drallen Manderln und Weiberln, denen man dort in Tracht ansichtig wird. Entkommen kann man diesem Ansturm nicht. Einen Vorteil hat’s: In punkto Authentizität schlägt Straubing die Wiesn in München allemal. Stefanie W., eine gebürtige Niederbayerin knapp um die 25, erklärt Ausserirdischen wie mir die Situation folgendermassen: “Auch wenn die Jüngeren keine Tracht mehr tragen. Zum Gäubodenvolksfest ist das für uns Pflicht!” Sprach’s und ich nickte verständnisvoll.

Ein Selbstversuch brachte Klarheit: Die Regionalband Sax’n di spielte im Festzelt vor einem scheinbar komplett auf den Tischen stehenden jung-feucht-fröhlichen Publikum ein “Viva Colonia!”, was mir als Ex-Kölner ebensolche Tränen in die Augen trieb. Spätestens dann war auch mir klar: Da simmer dabei.

Foto: Peter Engels

Die VOGUE und ihre heimlichen Stars

Ein Beitrag zum Themengebiet Alle Meldungen, Kultur, geschrieben am 5. März 2010 von Ingo H. Klett

VOGUE Deutschland, Februar 2010

München (kpr) – Seit ihrer Februar-Ausgabe 2010 titelt die deutsche Vogue mit einem neuen Headline-Font des New Yorker Büros für Schriftdesign Hoefler & Frere-Jones: Hoefler Titling. US-Präsident Barack Obama’s “HOPE” Kampagnen-Schriftzug stammt aus dem selben Haus.

Diplom-Kommunikationsdesigner (FH) Dirk Baierlipp vom fertigungsbureau in Würzburg entdeckte die Schriftfamilie Hoefler Text – ihre direkte Verwandte – bereits 1999 als Schriftart für das Corporate Design von Ingo H. Klett Public Relations.

“Ich habe mich damals sofort in die Schrift verliebt”, kommentiert Ingo H. Klett die Anmutung seiner Geschäftsausstattung. Auch andere Schriftarten aus dem Hause Hoefler & Frere-Jones wie die Historical Allsorts hat Klett in den vergangenen Jahren schon erfolgreich eingesetzt.

Das Faible für das Kulturgut Schrift liegt in der Familie. Vater Horst R. Klett hatte bereits in den Nachkriegsjahren das Schriftenmalen und die Pinselschrift erlernt. “Als Kind lag ich regelmässig über dicken Typographie-Büchern während unser Vater arbeitete”, sagt Klett.

Sein Bruder Arne A. Klett ist ebenfalls den gedruckten Lettern verfallen. Als Editorial-Designer entwickelt und gestaltet er seit Jahren anspruchsvolle Architektur-, Design- und Lifestyle-Buchtitel, und ist in dieser Eigenschaft auch aktives Mitglied im Type Directors Club (TDC) in New York.

Asian Design Destinations

Ein Beitrag zum Themengebiet Alle Meldungen, Kultur, geschrieben am 1. März 2010 von Ingo H. Klett

Asian Design Destinations

Editorial-Designer Arne A. Klett präsentiert seinen ersten Buchtitel als Autor im Verlag h.f.ullmann.

Esslingen/Potsdam (kpr) – Nach dem in 2008 erschienenen Bestseller Design Destinations Worldwide erscheint mit Asian Design Destinations aktuell ein prächtiger Text/Bild-Band, der an den Erfolg seines Vorgängers anknüpft. Der durch zahlreiche Architektur-, Design- und Lifestyle-Buchtitel bekannt gewordene Editorial-Designer Arne A. Klett ist bei diesem erstmals auch Autor.

From the Middle East to the Far East – auf 704 Seiten und in mehr als 700 Abbildungen, durchgehend vierfarbig produziert, präsentiert sich Asian Design Destinations als Hardcover mit Schutzumschlag und wird in einer Spezialverpackung mit Tragegriff angeboten. Und wiederum erfolgt der Vertrieb weltweit in vier Sprachen: Englisch, Deutsch, Französisch und Niederländisch.

Auf den Spuren neuester Trends führt Asian Design Destinations den Leser an die faszinierendsten Plätze in Asien und Nahost. Jeder einzelne ist mit seiner ungewöhnlichen Andersartigkeit eine Herausforderung für Auge und Geist. So begegnen dem Leser mystische Orte, fest verwurzelt in jahrhundertealten Riten, Paläste aus 1001 Nacht, künstliche Inseln und Restaurants unter Wasser.

Asian Design Destinations ist eine Abenteuerreise in die Welt der Architektur und des Designs. Mit mehr als 700 Abbildungen opulent illustriert, erzählt dieser Band eindrucksvoll von einem Spiel mit Formen, Farben und Materialien und wird so zu einer wahren Fundgrube für jeden, der sich für Trends, Lifestyle und Baukunst interessiert.

Arne A. Klett, Jahrgang 1975, ist Editorial-Designer und Autor. Er hat insbesondere Architektur- und Designbücher entwickelt und war maßgeblich an der Entstehung des Bestsellers „Design Destinations Worldwide“ (ebenfalls h.f.ullmann publishing) beteiligt.

Foto: Claus Rudolph