Archiv für März 2007

Dublin – Dornstetten

Ein Beitrag zum Themengebiet Alle Meldungen, Kultur, geschrieben am 31. März 2007 von Ingo H. Klett

Mr. Klett’s Moleskine Notebook ‘Dublin’.

Dornstetten / Dublin (kpr) – Die irische Hauptstadt boomt. Dornstetten im Schwarzwald nicht. Hier sind es bereits weit über eine Million Einwohner, dort freut man sich wenn einem Hase oder Fuchs gute Nacht sagen. Mit einer Ausnahme: Das wohl erste Online-Themenportal zum Kulturgut Schrift kommt aus dem Schwarzwald.

Es ist schon wieder mehrere Wochen her, daß ich Anfang Februar zu einem Arbeitsaufenthalt in den Schwarzwald reisen mußte, um an einem ganz besonderen Online-Auftritt zu arbeiten. Es ging darum, das wohl erste Themenportal zum Kulturgut Schrift zu realisieren. Genau gesagt ging es ausschließlich um die persönliche Handschrift eines Menschen, um Schreibkultur, hochwertige Schreibgeräte, Papiere, Tinten und alles was sich damit inhaltlich verknüpfen läßt.

Um eine solche Fülle an Informationen systematisch ordnen, strukturieren, redigieren und online stellen zu können mußte ein Redaktions-System her. IT-Fachleute sprechen hier von Contentmanagement-Systemen (cms). Nachdem der Auftraggeber dieses Werkzeug erworben hatte, war die Redaktion einen wesentlichen Schritt weiter. Auf einmal konnten Bilddaten archiviert, Seiten bis zur Korrekturfreigabe angelegt und nach einem O.K. vom Herausgeber auch online gestellt werden. Unser Zeitplan, Anfang Februar damit online zu gehen, wurde ohne Weiteres eingehalten.

Nur wenige Tage später finde ich mich mit einem dieser Moleskine Notizbücher in der irischen Hauptstadt wieder. Ich hatte bereits zuvor davon erfahren, daß das Unternehmen jetzt auch eine Art Reiseführer für verschiedene ausgewählte Metropolen anbietet. Tipps sucht man darin vergeblich. Wie das klassische Original soll ein Moleskine vor allem eines sein: Raum und Schreibfläche für eigene Entdeckungen, Unternehmungen und Abenteuer.

Eine Freundin hatte mich eingeladen, mit ihr ihre Verwandten zu besuchen und so fuhren wir von dort mit einer nagelneuen Niederbord-Tram an einem diesigen Morgen hinein ins Zentrum. Erworben hatte ich das Notizbuch im Museumsshop der Dublin City Gallery. Ich wollte unbedingt das Atelier und Studio Sir Francis Bacon’s sehen – er, ein Kind der Stadt, malte die längste Zeit in London. Sein Arbeitsraum wurde nach seinem Tode komplett ab- und in der irischen Hauptstadt wieder aufgebaut. Orangefarbene Glas-Schwebetüren und Klimaanlagen schützen das Habitat des Künstlers vor allzu schneller Vergänglichkeit.

“Was für ein Chaos…”, denke ich mir und lasse einen Blick über all die Farbreste, Pinsel, über all den Staub, Zeitschriften und medizinischen Fachbücher streifen, die der Asthmatiker zeitlebens dort gleichermaßen aufgeschichtet hat. “Präcambrium, Jura… Krug…”, ich stocke. “Krug?!…” – der Mann muß ein Genießer gewesen sein denn unzählige Kartonagen eines der exklusivsten Champagner der Welt liegen verstreut zwischen all den angehäuften Memorabilia. Und ich erinnere mich daran, daß ich in Jürgen Sperber’s Gourmet-Restaurant in Abstatt bereits zwei Mal die Möglichkeit hatte, davon zu kosten.

Nachdem uns das Luxuslabel Cartier zur Geschichte seiner Schreibgeräte eine Pressemeldung mit zahlreichen Fachwörtern in englischer Sprache übersandt hatte nahm ich mir vor, bei der Gelegenheit meine englischen Sprachkenntnisse aufzufrischen und unseren männlichen Gastgeber Eamonn um Rat zu fragen. Er und seine Frau leben am westlichen Rande der Stadt in Rathcoole an der N7, einer vierspurigen Ausfallstraße die nahezu immer Stau zu haben scheint. Eamonn: “Wir leben schon immer hier aber der Verkehr hat sich bislang verzehnfacht will ich meinen.”

Das kleine Anwesen der Familie liegt nur unweit entfernt von Seáne Keane’s Heim, dem Violinisten der Musikgruppe The Chieftains. Wie ich erfahre gehört er anscheinend zum größeren Freundeskreis und hat einen Grammy auf seinem Kamin stehen. Wieder zu Hause an meinem Apple iBook durchstöbere ich ein anderes Mal meine Apple iTunes Dateien und dabei fällt mir auf: “Ich habe ja sogar zwei Stücke von denen!” Beide Tracks sind auf einer LP aus der Reihe ‘Luciano Pavarotti & Friends’ – aufgenommen für die Kinder von Bosnien. Es dreht sich überhaupt viel um Musik in Dublin. “Das grüne Penthouse da oben bewohnt Bono”, fällt bei einem Spaziergang den Liffey entlang – der Fluß der Stadt. Eamonn’s Tochter Elaine hat ein Foto von sich mit dem U2-Sänger und ihrem kleinen Sohn Ryan.

Nun, Eamonn schreibt jedenfalls selbst des öfteren mit einem Füller wie ich herausbekomme und er begleitete uns die Tage. Zuerst an seinen alten Arbeitsplatz die Guinness Brauerei. Hoch über den Dächern der Stadt und ganz oben im Guinness Gebäude liegt etwas Wunderbares. Eine Bar in den Wolken, eine sky bar. Besucht man als Tourist das Markenerlebnis-Center der Traditionsbrauerei, dann darf man hier oben ein ‘pint’ des goldbraunen Bieres mit dem zartschmelzenden Schaum zu sich nehmen und in bequemen Designer-Sesseln Platz nehmen. ‘Be welcome’ in der ‘gravity bar’…

“Hier wurde übrigens der Kinostreifen ‘far and away’ mit Nicole Kidman und Tom Cruise gedreht. Sie sperrten damals die ganze Straße dafür und verkleideten die Brauereitanks um eine komplette Straße New York City’s um die Jahrhundertwende als Drehort zu inszenieren”, erzählt Eamonn. “Cruise mußte eine Türe aufstoßen und wie ein Indianer bemalt auf die Straße stürzen…” Exakt an diesem Ort stehen wir dann auch etwas später und warten auf den Dublin City Bus mit dem wir die Stadt erkunden wollen.

Inzwischen weiß nun auch ich, daß ein Kugelschreiber im Angelsächsischen nach seinem ungarischen Erfinder László József Bíró benannt wird und dort schlichtweg ‘biro’ heißt. Ein ‘ballpoint pen’ ist das was hierzulande als Rollerball bekannt ist und ein ‘felt tip’ einfach ein Faserschreiber. Federkiel heißt ‘quill’ und meint einen klassischen Gänsekiel ohne Metallfeder am Ende während ‘rib’ eine Metallfeder ist oder der Begriff ‘fountain pen’ für einen Kolbenfüller steht. Fehlt noch ‘cartridge’ für Patrone und ‘glass or bottle of ink’ fürs Tintenfaß. Man kann sagen: ohne Eamonn wäre mir sprichwörtlich die Tinte ausgegangen.

Sonst könnte ich noch darüber schreiben, daß Lord Wellington – der in Europa Napoleon besiegte – kaum stolz auf seinen irischen Geburtsort gewesen sein dürfte, denn man zitiert ihn mit den Worten: Auch wenn ein Pferd seinen Stall in Irland habe müsse es demzufolge kein irisches Blut in sich tragen. Oder ich könnte von den 90 Lidl-Märkten in der Republik Irland schwärmen in denen eine Flasche Prosecco für “only” 9,99 Euro angeboten wird, von einem original Brief aus dem Jahre 1912 den ich im The Poitin Stil Pub entdeckte – dieser ging noch unbeschadet von Bord der Titanic an Land – wie von der Tatsache, daß König Juan Carlos gerade just in dem Moment auf dem Baden Airpark landete und mit rotem Teppich empfangen wurde als unser Adler sich bemühte Passagiere aufzunehmen.

Die Einkehr in Bewley’s Oriental Café war eine phantastische Idee nach mehreren Stunden Shopping, die 5,55 Euro für einen Döner Kebap im Szeneviertel Temple Bar weniger. Die ‘bog bodies’ im National Museum of Ireland ließen mich ehrfürchtig werden und die intimen Bekenntnisse des irischen Literaten William Butler Yeats über Sèancen und Sex waren nicht zuletzt ausgesprochen interessant. Wo ich dies alles festgehalten habe, damit ich es hier repetieren kann? In einem handlichen schwarz ummantelten Büchlein mit haptisch sehr angenehmem Papier, das geradezu zum Schreiben einlädt. Womit wir wieder am Anfang wären…

Notizbuch: Moleskine ‘Dublin’; Handschrift, Collage und Foto: Ingo H. Klett;

Geschichten aus dem Land der Schwurhand

Ein Beitrag zum Themengebiet Alle Meldungen, Reise & Verkehr, geschrieben am 31. März 2007 von Ingo H. Klett

Mathias Griesbach im Efteling Museum.

Efteling, Kaatsheuvel (kpr) – Rechtsanwalt Mathias Griesbach aus Hohenmölsen freut sich auf den unmittelbar bevorstehenden Saisonstart im niederländischen Freizeit- und Familienpark Efteling. Wo ab 1. April 2007 spannend inszenierte Geschichten wie der ‘Fliegende Holländer’ als Attraktion in Betrieb gehen, holte er sich bereits vergangene Saison Anregung in Sachen Storytelling.

Rechtsanwalt Mathias Griesbach lebt als Schwabe in Hohenmölsen. Der Ort in der Weinregion Saale-Unstrut im Bundesland Sachsen-Anhalt ist seine zweite Heimat geworden. Er hat schon von Beruf wegen mit dem Thema Eid zu tun und so scheint es kein Wunder, daß Griesbach heute die historische Schwurhand in Form eines Wappens als Logo für seine Kanzlei verwendet. Sie gehörte Rudolf von Rheinfelden, genannt ‘von Schwaben’, der sie in einer Schlacht bei Hohenmölsen verlor.

Rechtsanwalt Mathias Griesbach zu seiner Entscheidung: “Unser PR-Berater aus Köln hatte mich vergangenes Jahr nach Efteling eingeladen, um mir vor Ort darzustellen wie man professionell Geschichten erzählen kann. Das ist ihm zweifelsfrei gelungen. Wir haben anschließend zur Schwurhand des Rudolf von Rheinfelden recherchiert, die in der Rechtsgeschichte Berühmtheit erlangte, um eine Geschichte für mich und die Kanzlei zu entwickeln. Das Original liegt übrigens im Dom zu Merseburg ausgestellt.”

Die auf Arbeitsrecht in Apotheken spezialisierte Rechtsanwalts-Kanzlei Griesbach & Hoffmann in Hohenmölsen hat Ex-AVIE-Sprecher Ingo H. Klett für Anfang April 2007 mit der Entwicklung und Umsetzung einer PR-Kampagne beauftragt. Über seine Intention, eine PR-Unit mit Apothekenhintergrund für die eigene Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu verpflichten sagt Griesbach: “Ingo H. Klett Public Relations wird uns gegenüber den Medienvertretern in den Print-, Hörfunk- und Fernsehredaktionen innerhalb unseres Einzugsgebietes als Pressekontakt vertreten. National wird Herr Klett diese Aufgabe auch gegenüber Apotheken- und Pharma-Fachtiteln wahrnehmen.”

Das Foto von Ingo H. Klett zeigt Mathias Griesbach, Fachanwalt für Arbeitsrecht aus Hohenmölsen, während eines Besuchs im Efteling Museum im Jahre 2006.

Neuer Hotel-Auftritt in Neuss

Ein Beitrag zum Themengebiet Alle Meldungen, Reise & Verkehr, geschrieben am 29. März 2007 von Ingo H. Klett

Wort-Bild-Marke Hotel Mariengarten Neuss.

Köln / Neuss (kpr) – Ingo H. Klett Public Relations realisierte die neue Wort-Bild-Marke für das Hotel Mariengarten in Neuss. Das seit vielen Jahrzehnten etablierte Haus wechselt zum 1. April 2007 seine Eigentümer.

Werner Siebert aus Rodenkirchen zu Köln, einer der beiden neuen Eigentümer, über den neuen Auftritt: “Nachdem der anstehende Besitzerwechsel auch eine Namensänderung vom heutigen Hotel Marienhof hin zum Hotel Mariengarten notwendig machte, haben wir uns dazu entschlossen, einen PR-Berater mit der strategischen Kommunikation für unser Haus zu beauftragen.”

Alice Siebert, Ehefrau und ebenfalls neue Eigentümerin über die Zusammenarbeit: “Herr Klett war nicht nur Pressesprecher des ersten deutschen Freizeitparks anno 1929 und Gastdozent für Public Relations im Seminar Touristik-Fachwirt an der Fachhochschule Heilbronn sondern hat daneben auch jahrelang Hotel- und Gastronomiebetriebe bei ihrem Standort-Marketing betreut. Das hat uns überzeugt.”

Ingo H. Klett, 37, ist freier PR-Berater mit Tätigkeitsschwerpunkt incoming tourism & recreation, sprich: spezialisiert auf hochfrequente Standorte. Ingo H. Klett: “Ob Europa’s erster SB-Gartencenter-Filialist, Deutschlands erste Apotheken-Franchise, Deutschlands erster Freizeitpark, ein Gourmetrestaurant mit euro-asiatischer Küche oder das kleine Geschäftshotel für Messebesucher mitten im Einzugsgebiet Köln-Düsseldorf – mich interessiert vor allem der Aspekt mehr umsatzwirksame Besuche und Pro-Kopf-Umsätze zu generieren. Und ich sage gern: Ja, ich liebe es wenn Standorte lebendig sind und entsprechende Frequenz herrscht. Das muß man mögen, wenn man für solche Projekte tätig wird.”

Hoch über Tripsdrill

Ein Beitrag zum Themengebiet Alle Meldungen, Reise & Verkehr, geschrieben am 27. März 2007 von Ingo H. Klett

Die Familien-Achterbahn G’sengte Sau im Erlebnsipark Tripsdrill.

Erlebnispark Tripsdrill, Cleebronn (kpr) – Deutschlands traditionsreichster Freizeitpark anno 1929 erwartet mehr als 550.000 Besuche in 2007. Für Pressesprecherin Britta Dirrler ist das Wetter Faktor Nummer Eins.

Der Erlebnispark Tripsdrill liegt mit seinem Standort in der Region Kraichgau nicht nur in einem Naturschutzgebiet sondern am Fuße des Strombergs auch in einer äußerst günstigen klimatischen Lage. Idyllisch eingebettet in bewaldete Flächen, Streuobstwiesen und Rebhänge realisierte dort schon Kurt Fischer, Vater der heutigen Betreiber, den ‘Fröhlichen Weinberg’ – einen Themenbereich mit zünftiger Weinprobe, historischen Memorabilia und einem regionstypisch auf Winzerart thematisierten Fahrgeschäft.

Besucherzahlen in Freizeitanlagen hängen meist unmittelbar vom Wetter ab. Dazu die Tripsdrill-Sprecherin Britta Dirrler: “In der Saison 2006 kamen insgesamt 550.000 Besucher in den Erlebnispark Tripsdrill. Der Juni 2006 war bedingt durch die Fußball-WM nicht zufrieden stellend, der Juli der heißeste Monat seit Aufzeichnung der Wetterdaten – da gingen die Menschen lieber in Freibäder. Der August – die Haupt-Besuchszeit in den Sommerferien – war schließlich an 28 Tagen verregnet. So konnten auch die sonnigen Herbsttage dieses Defizit nicht mehr Wett machen.”

Die Geschäftsleitung setzt nun darauf, daß 2007 das Wetter die gesamte Saison über optimal mitspielt. Britta Dirrler: “Damit wir die Zahlen aus dem Vorjahr halten beziehungsweise auch weiter ausbauen können.”

Der Erlebnispark Tripsdrill hat vom 31. März bis 04. November 2007 täglich ab 9.00 Uhr geöffnet; das Wildparadies auch außerhalb der Saison an Wochenenden, Ferien- und Feiertagen.

Kein Aprilscherz: Marienhof heißt bald Mariengarten

Ein Beitrag zum Themengebiet Alle Meldungen, Reise & Verkehr, geschrieben am 18. März 2007 von Ingo H. Klett

Hotel Marienhof Neuss

Neuss (kpr) – Das seit vielen Jahren etablierte Hotel Marienhof wechselt zum 1. April 2007 seine Besitzer. Alice und Werner Siebert aus Rodenkirchen zu Köln führen als neue Eigentümer die Geschäfte.

Werner Siebert: “Meine Frau Alice und ich freuen uns, fortan für die Gäste des Hotels Marienhof dazusein, welches ab 1. April Mariengarten heißen wird.” Die Rezeption registriert ständig steigende Übernachtungszahlen. “Damit das so bleibt, legen wir ausgesprochen viel Wert darauf, Gastgeber für unsere Hotelgäste zu sein. Wir wollen keinen anonymen Hotelbetrieb sondern ein lebendiges Miteinander”, erläutert Alice Siebert ihr Selbstverständnis.

Beliebt ist das freundlich geführte Hotel vor allem bei vielen Wochenend-Heimfahrern, Geschäftsreisenden und Messebesuchern der Düsseldorfer und Kölner Messeangebote. “Die Zimmer und der große Frühstücksraum sind sehr gemütlich, die Besitzer ausgesprochen angenehm und die Preise in Ordnung. Was will man mehr…”, zählt ein Hotelgast seine Beweggründe auf, im Hotel zu buchen. Er wird wiederkommen.

Durch seine zentrale Lage mitten in Neuss kommt man schnell in die Ladengeschäfte der größeren Boulevards, und direkt am Rhein gelegen ist der Standort auch ideal für Paddler und Rudersportler. Auch Entdeckungsreisen in die nähere Umgebung bieten sich geradezu an. Ob als Fahrradtourist oder zu Fuß. Viele nutzen auch gleich vier Beine, um sich fortzubewegen – das Reitsportangebot in unmittelbarer Nähe lädt unbedingt dazu ein.