Archiv für April 2007

Erwischt!

Ein Beitrag zum Themengebiet Alle Meldungen, Reise & Verkehr, geschrieben am 18. April 2007 von Ingo H. Klett

Abenteuer Atlantis

Europa-Park, Rust (kpr) – Helmut Rau, Kultusminister des Landes Baden-Württemberg, hat anscheinend originellerweise Spaß an ‘Ballerspielen’: Bei einer Fahrt durch die neueste Attraktion des Europa-Parks erzielte er zusammen mit zahlreichen Gästen aus Prominenz und Freizeitindustrie zahlreiche Abschüsse unter Wasser. Neu in 2007 ist das ‘Abenteuer Atlantis’.

Von links nach rechts: Roland Mack, geschäftsführender Gesellschafter Europa-Park; Helmut Rau, Kultusminister des Landes Baden-Württemberg; In zweiter Reihe, links: Jürgen Mack, geschäftsführender Gesellschafter Europa-Park; Prof. Dr. Wolfgang Jäger, Rektor der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg;

Die zu Saisonbeginn 2007 eröffnete Attraktion ‘Abenteuer Atlantis’ ist eine interaktive Themenfahrt, Dark-Ride und Familienattraktion in einem. Thema der fiktiven Reise ist eine Expedition in die Tiefen des Ozeans auf der Suche nach der versunkenen Stadt Atlantis.

Bei der Fahrt reisen jeweils zwei bis drei Personen als Fahrgäste in insgesamt 58 interaktiven Expeditions-Fahrzeugen durch insgesamt sechs Themenwelten: ein Korallenriff, einen Schiffsfriedhof, den Vulcano, die Tiefsee – bis in die versunkene Stadt Atlantis und in eine Schatzkammer. Kinder bis einschließlich 8 Jahre dürfen die Expedition übrigens nur in Begleitung Erwachsener antreten. Die Attraktion transportiert auf 120 Metern Schienenlänge zwischen 1.600 bis 1.800 Personen pro Stunde bei einer maximalen Geschwindigkeit von 0,4 Metern pro Sekunde. Hersteller ist die Mack Rides GmbH & Co. KG, Waldkirch.

Laut der Europa-Park Mack KG besuchten in der Saison 2006 knapp 4 Mio. Gäste den Europa-Park. Im Zuge der kontinuierlichen Erweiterung des Freizeitangebotes hofft dieser auch in diesem Jahr wiederholt eine Steigerung der Besucherzahlen erreichen zu können.

Das dürfte nicht allzu schwer fallen, verinnerlicht man die Besonderheiten alleine dieser Neuheit: Die Fahrzeuge können nicht nur von den Besuchern selbst um 360° gedreht werden sondern sind zusätzlich mit „Laserharpunen“ ausgestattet, mit deren Hilfe man über 80 interaktive Ziele anpeilen kann. Gespielt wird sprichwörtlich gegen die Mitfahrer im eigenen Boot, eine Punkteanzeige darin zeigt den Spielstand an.

Foto: Europa-Park

Das Schwurland in fester Hand

Ein Beitrag zum Themengebiet Alle Meldungen, Wirtschaft, geschrieben am 15. April 2007 von Ingo H. Klett

Patenturkunde ‘Die Schwurhand’.

Hohenmölsen (kpr) – Rechtsanwalt Mathias Griesbach erwirbt die Markenrechte für eine grafische Interpretation der historischen Schwurhand. Als Urheber für die Entstehung der symbolischen Geste für einen Schwur oder Eid gilt die Figur des Rudolf von Rheinfelden aus dem zwölften Jahrhundert. Griesbach und von Rheinfelden sind beides Schwaben mit Wirkungsort Hohenmölsen.

“Mit dem Erwerb der Markenrechte für die Wort-Bild-Marke der Schwurhand wollte ich ein Zeichen für meine Zugehörigkeit zur Region setzen”, sagt Mathias Griesbach. Der Fachanwalt für Arbeitsrecht suchte ein passendes Thema zu seinem Berufsstand und eines, mit dem er sich auch persönlich identifizieren konnte. Und weiter:

“Herr Klett brachte mich auf die Idee, die Geschichte und Hintergründe der historischen Schwurhand für meinen Kanzleiauftritt zu verwenden. Er beschäftigt sich seit Jahren mit Storytelling und konnte mich davon überzeugen, daß es Sinn machen sollte gerade als Anwalt ein solch universelles Thema für mich zu nutzen.”

Für die Kanzlei Griesbach & Hoffmann in Hohenmölsen hat Ingo H. Klett Public Relations aus Köln inzwischen neben der zugrundeliegenden Wort-Bild-Marke auch die Geschäftspapiere und einen Internetauftritt umgesetzt. Die Redaktion des Online-Portals läuft über ein leistungsfähiges Content-Managementsystem.

“Der Kunde hat also die Wahl, nach dem Aufbau der Seitenstruktur seinen Content selbst einzustellen oder jemanden mit der Redaktion zu beauftragen”, so Ingo H. Klett.

Foto: RA Mathias Griesbach

mag01.de kommt nach Köln

Ein Beitrag zum Themengebiet Alle Meldungen, Wirtschaft, geschrieben am 14. April 2007 von Ingo H. Klett

Feed Your Imagination

Köln (kpr) – Arne A. Klett, Herausgeber des Online-Spieleportals mag01.de kommt zum Branchentreff Adobe Live! am 23. und 24. Mai 2007 in die Domstadt am Rhein.

Nach dem großen Erfolg im Vorjahr mit mehr als 3.200 Besuchern lädt Adobe unter dem Motto “Feed your Imagination” am 23. und 24. Mai 2007 zur dritten Auflage des Kreativ-Events Adobe Live! ins EXPO XXI in Köln ein. Auch in diesem Jahr werden die Besucher in praxisnahen Workshops erfahren, welche Lösungen Adobe in den Bereichen Design, Web, Gestaltung, Layout, Animation, Film und Video zu bieten hat. Gemeinsam mit Partnern präsentiert das Unternehmen integrierte Kreativwerkzeuge und Lösungen rund um die neue Adobe Creative Suite 3.

Arne A. Klett, freier Editorial- und Grafik Designer aus Esslingen bei Stuttgart: “Ich komme nach Köln, weil ich mich über Möglichkeiten der Prozeß-Optimierung informieren will. Das betrifft meine Printproduktion aber auch die Realisierung von Internetauftritten.”

Highlight fuer Kreative aus Verlagen und Agenturen, Designer, Fotografen, professionelle Videoexperten sowie Web-Entwickler sind spannende Vorträge bekannter Experten. Dazu gehören der branchenbekannte Design- und Typografie-Fachmann Erik Spiekermann und der Flash-Experte Carlo Blatz sowie der Autor und Photoshop-Trainer Robin Preston. Zu den weiteren Referenten gehören unter anderem der Photoshop-Guru Doc Baumann, Uli Staiger von Lichtgestalten (Deutschland) und Designer Ole Peters von Sehsucht (Deutschland). John Loiacono, Senior Vice President Creative Solutions Adobe Systems, wird die Konferenz eröffnen.

Illustration: Adobe

Lena Amende spielt in ‘Lamento’

Ein Beitrag zum Themengebiet Alle Meldungen, Kultur, geschrieben am 10. April 2007 von Ingo H. Klett

Lena Amende in ‘Lamento’.

Köln (kpr) – Die in Köln lebende Nachwuchs-Schauspielerin Lena Amende spielt in der Big Bear Film Produktion ‘Lamento’. Regie führten Daniel Hedfeld und René Sydow. Der Film hat voraussichtlich am 2. oder 3. Oktober 2007 in Bückeburg Kino-Premiere. Offizieller Starttermin ist der 4. Oktober 2007.

Das Verhältnis zwischen Verbrechen und Vergebung im Hinblick auf die kausalen Zusammenhänge von Unschuld, Schuld und Mitschuld sind Thema einer neuen Kinofilm-Produktion, die Ruben Silberling mit einigen Mitstudenten als Abschlußfilm frei produziert hat. Gedreht wurde in Bückeburg und Porta Westfalica. Zusammen mit Daniel Hedfeld und René Sydow (Regie) realisierte er einen 93-minütigen Spielfilm, der fortan von der in Gründung befindlichen Ruben Silberling/Carsten Vauth Filmproduktion GbR vertreten werden wird.

In ‘Lamento’ entwickelt sich Simons Tat zu jenem Impuls, der die ländliche Idylle der kleinen Gemeinde aufbricht und das Leben der Dorfbewohner ins Wanken bringt. Der Tod der jungen Eva – die von Lena Amende gespielt wird – löst bei den Bewohnern tiefe Betroffenheit aus. Für den Kinozuschauer sicherlich interessant ist es nachvollziehen zu können, wie die einzelnen Charaktere diesen Schicksalsschlag ganz unterschiedlich verarbeiten.

Angetrieben von der Motivation den Grund für Evas Tod und damit den vermeintlichen Täter der schrecklichen Tat zu entlarven, beginnt eine erbitterte Suche nach Gerechtigkeit und Sühne. Mit der Zeit entspinnt sich ein Netz aus Intrigen und Lügen, wobei einzig Evas beste Freundin Katharina dem wahren Täter auf der Spur ist…

Die Rollen und ihre Darsteller: Neben Lena Amende in der Rolle der Tochter Eva Reitz spielt Ralph Herforth die Rolle ihres Vaters Thomas Reitz. Die Schauspielerin Dana Vávrová spielt Eva’s Mutter Christiane Reitz.

Das obenstehende Standbild aus dem Film zeigt Lena Amende als Eva Reitz und Sebastian Sommerfeld als Pfarrer Simon Bress. Foto: Big Bear Film

Der Rote Baron

Ein Beitrag zum Themengebiet Alle Meldungen, Vermischtes, geschrieben am 7. April 2007 von Ingo H. Klett

Piaggio Vespa

Köln (kpr) – 1 Euro Gebühr für 30 Minuten Parkzeit, Parkuhren bis in die vierte Nebenstraße und 120 Euro für die Auslösung eines abgeschleppten PKWs beim Abschleppdienst: ÖPNV plus Zweirad sind in Köln definitiv die bessere Wahl.

Mit meinem für den Kölner Straßenkampf bereiten Doppeldecker, einem signalroten Vespa Roller aus dem Hause Piaggio, stehe ich an einer Ampel an der Friesenstrasse. Mitten in Köln, Freitag Abend, 22:00 Uhr. Man könnte meinen ich stünde direkt an der Front: In zweiter Reihe parken Fahrzeuge auf dieser Hauptverkehrsstraße. “In Stuttgart würde man einen dafür aus dem Auto ziehen und kräftig auf die Glocke hauen…”, denke ich noch bei mir. Und gebe Gas.

Mehr als angeheiterte Möwen kreuzen meine Flugbahn, um aus dem Flug heraus Sturz-Kampfbombern gleich prompt in die Tiefe zu fallen. Abwurfbereit stets ein gutes Kölsch zum Ausklinken mit im Gepäck. Sprichwörtlich. Der Feind versucht zusätzlich mit seitenweise Zeitungs-Material mein Radar zu irritieren und meine Sicht zu versperren. 0815. Ein ganz normaler Freitagabend.

Später auf der Höhe des Barbarossaplatzes gesellt sich ein zylindrischer Riese der Lüfte aus dem Hangar der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) zu mir. Ein gutmütiger Zeppelin, der gemächlich und zuverlässig seine Runden dreht. Wer ganz auf die Kölner Institution KVB verzichten will, für den ist ein Roller möglicherweise ein Thema. Sie haben keinen Zweirad-Führerschein? Kein Problem: Einen 50er Roller darf man mit dem Kfz-Führerschein ganz automatisch fahren. “Wer das Fahrradfahren beherrscht, kommt auch gut mit einem Roller klar”, weiß auch Manfred Richter. Er betreibt am Hansaring einen Motorradsport-Handel. Und nach ein zwei Fahrversuchen ist klar: Ich will Pilot werden.

Mein Fluggerät ist eine 50er Vespa aus dem Hause Piaggio. Sie kostet neu regulär 2.590,00 Euro. In 12 Monaten läßt sie sich zu 0% finanzieren, bis hin zu einer Laufzeit von 3 Jahren mit 1,9% Zinsen. Das macht summa summarum knapp über 70,00 Euro monatlich. Zum Vergleich: Ein Monatsticket der KVB kostet rund das selbe.

Manfred Albrecht Freiherr von Richthofen (* 2. Mai 1892 in Breslau; † 21. April 1918 bei Vaux-sur-Somme) war ein deutscher Jagdflieger im Ersten Weltkrieg. Ich muß mich ihm sehr verbunden fühlen, denn der Roller trägt seinen Spitznamen: ‘Roter Baron’. Er hat ihn schlichtweg verdient. Von Richthofen erzielte die höchste Zahl an Luftsiegen, die im Ersten Weltkrieg von einem einzelnen Piloten erreicht wurde. Parallel zähle ich die gepanzerten Stahlkolosse, die ich rechts und links von mir als Jagdstrecke liegen lasse. Halali!

Den berühmten Beinamen ‘Der Rote Baron’ erhielt von Richthofen erst nach dem Krieg. Er flog zumindest einen Teil seiner Einsätze in mehr oder weniger rot gestrichenen Flugzeugen, konkreter ist die Überlieferung nicht. Ein englisches Nachkriegsbuch übersetzte seinen Titel als Freiherr mit “Baron”. Den Freiherrn als solchen gibt es im Englischen nicht. Aus Frankreich hört man, im Ersten Weltkrieg sei Richthofen auf französischer Seite „Le Diable Rouge“ (Der rote Teufel) genannt worden. Und seine Autobiographie trägt nicht zuletzt den Titel „Der rote Kampfflieger“.

Foto: Piaggio