Archiv für Mai 2007

“Wenn Du es baust werden Sie kommen…”

Ein Beitrag zum Themengebiet Alle Meldungen, Reise & Verkehr, geschrieben am 30. Mai 2007 von Ingo H. Klett

Anton Pieck und Dornröschen

Efteling, Niederlande (kpr) – Die besucherstärkste touristische Destination der Niederlande feiert am 31. Mai 2007 Jubiläum. Efteling wird märchenhafte 55 Jahre alt.

Efteling – damit verbindet man nicht nur in den Niederlanden die Arbeit von Anton Pieck, seinem kreativen Ideen-Geber, und Peter Reijnders, der die Ideen zum Leben erweckte. Auch in Deutschland wird der Park wegen seiner Märchenhaftigkeit geliebt und geschätzt. Efteling ist heute einfach ein Erlebnispark der besonderen Art – hier findet Jeder etwas für seinen Geschmack. Ob Märchen oder Action, ob Animation oder Spaß. Oder einfach nur einen zauberhaften Park.

“Wenn Du es baust wird er kommen” (engl.: “If you build it… he will come”) lautet die zentrale Botschaft in dem US-Kinostreifen ‘Field of Dreams’ aus dem Jahre 1989 im Verleih der Universal Studios mit Kevin Costner in der Hauptrolle. Er handelt von Träumen, die Wirklichkeit werden. Und so titelten Efteling-Plakate 1952 mit nur einem zentralen Motiv des schlafenden Dornröschens mit “Küss’ mich!”. Der Zauber wirkte. Und nicht nur einer sondern Hunderttausende kamen.

Begonnen hat alles am 31. Mai 1952 mit einem Märchenwald. Anton Pieck gestaltete ihn so, dass die Besucher den Eindruck hatten, die Märchenfiguren lebten dort schon seit vielen, vielen Jahren. Peter Reijnders gelang es, mit kleinen technischen Wundern die Figuren so lebendig zu machen, dass die Begeisterung von Anfang an groß war.

Mit zehn Attraktionen startete man: Unter anderem dem Schloss von Dornröschen, dem Zwergen-Dorf, Langhals, der Chinesischen Nachtigall, dem Brunnen von Frau Holle, Schneewittchen und den sieben Zwergen, dem Froschkönig mit dem goldenen Ball und der Magischen Uhr auf dem Heroldplatz. Darum herum gab es Spielgärten, Weiher, Teehaus, Souvenirhaus, Kinderbad und vier Tennisplätze. Und ganz viel Natur mit Platz zum Spielen.

Bereits drei Jahre nach dem Start zeigte sich, wie erfolgreich die Idee und die gelungene Umsetzung war: es galt, den Millionsten-Besucher zu begrüßen. Nach 55 Jahren kommen nun jährlich über drei Millionen Gäste. Die Attraktion des Märchenwaldes ist ungebrochen – er gehört noch immer zu den beliebten Zielen von Groß und Klein. Mittlerweile sind es 25 Märchen, die in der „Welt der Wunder“, wie Efteling mittlerweile heißt, die Besucher überraschen und anrühren.

Foto: Efteling; Motiv: Anton Pieck und ‘sein’ Dornröschen;

Abgedreht

Ein Beitrag zum Themengebiet Alle Meldungen, Kultur, geschrieben am 21. Mai 2007 von Ingo H. Klett

showreel sequence 19

Köln (kpr) – Schauspiel-Schülerin Julia Krüger aus Hamburg hat zuletzt in Köln ihr Bewerbungsvideo abgedreht. Für die Filmproduktion von Ingo H. Klett wurde als Kameramann Diplom-Regisseur Rainer Mann aus Esslingen verpflichtet.

Mehrere Tage für die Entwicklung eines Filmscripts, ein Tag für Storyboards, ein zwölfstündiger Drehtag und insgesamt drei Arbeitstage für Rohschnitt und die Schlußredaktion sind als Aufwand notwendig, damit die Nachwuchs-Schauspielerin Julia schon bald ihr erstes professionelles Bewerbungsvideo in der Hand hält. Die 27-jährige macht momentan ihre Ausbildung im Hamburger Schauspiel-Studio Frese.

Nachdem am vergangenen Wochenende das Filmscript abgedreht wurde, wird das Filmmaterial diese Tage geschnitten und vertont. Der erste Rohschnitt ist gleichzeitig die Korrekturvorlage für die endgültige Fassung. Vorliegen wird zum Schluß eine DVD mit entsprechender Menüführung und insgesamt drei verschiedenen Filmszenen: die erste zeigt Julia als labiles Partygirl bei einem Zusammenbruch in der Dusche, die zweite ihre Entschlossenheit als Geiselnehmerin (siehe obenstehendes Standbild) und eine letzte dritte Sequenz beim Abschied im Rahmen einer Liebesbeziehung.

Julia Krüger: “Ich freue mich wahnsinnig über das tolle Material. Ingo und Rainer sind zwei wunderbare Menschen, die inhaltlich genau erfasst haben für welche Schauspieljobs ich geeignet bin und gebucht werden möchte und haben alles darauf abgestimmt.”

Foto: Standbild; v.l.n.r.: Julia Krüger als Geiselnehmerin und Inna Moltchanova als deren Opfer;

Schwarze Schwäbin

Ein Beitrag zum Themengebiet Alle Meldungen, Vermischtes, geschrieben am 11. Mai 2007 von Ingo H. Klett

Natalie W.

Berlin (kpr) – Natalie W. hat auf den ersten Blick nicht viel von einer Schwäbin. Außer vielleicht Käsespätzle – die sind ihre Leibspeise. Die in Berlin lebende Sechsundzwanzigjährige wurde zuletzt von Diplom-Designer Carsten Kofalk ganz in Schwarz fotografiert.

Natalie inszeniert sich gerne fernab des üblichen Mainstream. Und so zieren auch Piercings ihren Körper. “Das zu meiner hellen Haut kontrastierende schwarze Styling war eine Idee des Fotografen”, erklärt sie mir. Später bei einer Zugfahrt studiere ich die Mai-Ausgabe der deutschen Vogue. Die Redaktion berichtet in der Rubrik ‘Vogue Look’ originellerweise gerade über Skull-Ringe als luxuriöses Fashion-Statement.

Die Bilder von Natalie wären also ein guter Aufmacher für meinen Weblog. Die Totenschädel zieren nicht nur traditionell die schwarze Piratenflagge sondern erfreuen sich gerade als Fashion-Accessoires grösster Beliebtheit. Natalie trägt einen solchen Totenkopf auf dem Motiv: “Ich würde gerne einmal Bilder im Punk-Rock-Stil auf Vogue-Niveau machen”, sinniert die Skorpion-Dame.

Bei einem Arbeitsmeeting mit Caroline P. aus Köln erzähle ich ihr von meiner Idee. Sie ist professionelles Fotomodell und trifft mich auf eine Tasse Kaffee. Caroline: “Wenn man den Medien glauben soll, sind Skulls als Fashion-Statement bald out. Bruce Darnell aus ‘Germany’s next Topmodel’ prognostiziert bereits das nahe Ende dieses Trends.” Weiter kommt sie nicht. Ihr Handy klingelt. Ihre Agentur ruft an. Sie solle umgehend einen Auftraggeber am Friesenplatz treffen, es würde ein Model mit Filmdreh-Erfahrung für einen Internet-Auftritt gesucht. Der Medienstandort Köln tut wieder einmal mehr seine Wirkung.

Foto: Carsten Kofalk

Mit dem Thalys nach Brüssel und Paris

Ein Beitrag zum Themengebiet Alle Meldungen, Reise & Verkehr, geschrieben am 11. Mai 2007 von Ingo H. Klett

Thalys

Köln (kpr) – Für 19 Euro von Köln / Aachen nach Paris, für 10 Euro nach Brüssel in der zweiten Klasse des Thalys (einfache Fahrt). Buchungsstart: 11. Juni 2007

Strandleben an der Seine, Open-Air-Festivals, Sommerschlussverkäufe oder die Einfahrt der Tour de France auf der Champs-Elysées: Wer im Sommer einen Ausflug mit Thalys nach Brüssel oder Paris plant, hat gut lachen!

Thalys senkt seine Fahrpreise in der zweiten Klasse zwischen dem 7. Juli und dem 7. September für Reisen von Köln oder Aachen nach Paris auf nur 19 Euro (einfache Fahrt). Ein Zweite-Klasse-Fahrschein von Köln oder Aachen nach Brüssel ist in dieser Zeit sogar schon für 10 Euro zu haben. Gebucht werden können die günstigen Tickets ausschließlich vom 11. Juni bis zum 30. Juni 2007 online auf der Thalys Website, bei allen Verkaufsstellen der Deutschen Bahn sowie im Verkaufsbüro der Französischen Eisenbahnen SNCF in Köln.

Heiße Tipps für den Sommer in Brüssel oder Paris

Zum Sonnen: Paris Plage, die Mutter aller City-Beaches öffnet vom 19. Juli bis 19. August ihre Pforten. Das Pendant in Brüssel: Bruxelles-les-Bains vom 15. Juli bis zum 15. August 2007. Zum Shoppen: Die Sommerschlussverkäufe starten in Brüssel und Paris ab Anfang Juli – früh genug, um noch den ein oder anderen Sommertrend zu setzen. Absolutes Highlight: die Boutiquen der belgischen Nachwuchsdesigner in der Rue Antoine Dansaert in Brüssel.

Zum Feiern: Klangvoll sind die kostenlosen Sommer-Jazzkonzerte, die an allen Juli-wochenenden im Parc Floral de Paris stattfinden, rauschend geht`s zum Bierwochenende in Brüssel, das vom 31. August bis zum 2. September gefeiert wird. Zum Entspannen: Viele Brüsseler Hotels reduzieren im Sommer ihre Preise um mehr als die Hälfte. Eine tolle Gelegenheit, das Flair der Metropole mit Stil zu erleben!

Zum Entdecken: Paris per Fahrrad – ein neuer Trend der Franzosen! Es werden Radtouren bei Tag und Nacht angeboten, zum Beispiel unter www.parisvelosympa.com. Tipp für Radrennsportfans: Die diesjährige Tour de France endet am 29. Juli auf der Champs-Élysées in Paris.

Bis zum heutigen Tag waren mehr als 55 Millionen Reisende im Streckennetz des Thalys zwischen den Städten Paris, Brüssel, Amsterdam und Köln unterwegs. Bis 2008 soll die Fahrzeit von Köln nach Paris auf etwa drei Stunden, von Köln nach Brüssel auf ca. eine Stunde und 40 Minuten verkürzt werden. Thalys ist ein Gemeinschaftsprodukt der französischen SNCF, der belgischen SNCB, der niederländischen Bahnen (NS) und der Deutschen Bahn (DB).