Schwurhand-PR entfacht Diskussion
Ein Beitrag zum Themengebiet Alle Meldungen, Reise & Verkehr, Wirtschaft, geschrieben am 30. Juni 2007 von Ingo H. Klett
Köln (kpr) – Die von Ingo H. Klett Public Relations für die Rechtsanwälte Griesbach & Hoffmann entwickelte Wort-Bild-Marke zur historischen Schwurhand ist aktuell Diskussionsgegenstand im sachsen-anhaltinischen Hohenmölsen, das gerne ‘Schwurhandstadt’ werden will.
Am vergangenen Dienstag traf sich die für Hohenmölsen zuständige Redakteurin der Mitteldeutschen Zeitung, Petra Wozny, mit Vertretern von Kirche, Stadt, der grössten Wohnbaugesellschaft am Ort sowie mit Rechtsanwalt Mathias Griesbach als Initiator der aktuellen Diskussion.
Eingeladen zum Pressegespräch hatte Pfarrer Hempel. Als katholischer Geistlicher widmet er sich bereits seit über 30 Jahren der Suche nach eben jenem Schlachtfeld, auf dem Rudolf von Rheinfelden – aufgrund seines Standes als Herzog von Württemberg auch Rudolf von Schwaben genannt – im zwölften Jahrhundert seine rechte Hand verloren hat.
Obwohl in der Schlacht gegen die Truppen Heinrich’s IV. erfolgreich, endete der Kampf für Rudolf tödlich. Er verblutete nach einer Abtrennung der rechten Hand. Mit eben dieser Schwurhand, beklagte Rudolf im Sterben, habe er einst seinem König Heinrich IV. die Treue geschworen.
Aus einer Interpretation der Schlachtbeschreibung gehe nun hervor wo genau die Schlacht stattgefunden habe. Originaldokumente des Vatikans aus der Zeit des Geschehens liegen dem Geistlichen zur Auswertung vor. Die mumifizierte Hand ist der Öffentlichkeit im Merseburger Dom zugänglich.
Seit November 2006 tritt Anwalt Mathias Griesbach zusammen mit seinem Geschäftspartner Bernd Hoffmann mit jener historischen Schwurhand auf, die Rechtsgeschichte geschrieben hat. Er – selbst Schwabe in Hohenmölsen – hat schon von Beruf wegen mit dem Thema Eid zu tun und erzählt fortan die Geschichte des wackeren Schwaben, dessen Tod von Heinrich IV. populistisch genutzt wurde um das Abschlagen der rechten Hand Rudolf’s als Gottesurteil aussehen zu lassen.
Foto: IHKPR für Rechstanwälte Griesbach & Hoffmann


